Hungarianstyle

Hei
Ich weiss, dass klingt jetzt etwas verrückt, aber meine Mutter singt in der Operette. Das Stück spielt in Ungarn, damals noch ÖEU also Österreich-Ungarn. Es ist voller Hungarianstyle und ziemlich witzig. Am 30sten ist Derriere und die Tickets kosten die Hälfte, also nur noch 25.- Fr.
Wo wir doch in Budapest in die Oper wollten und kein Glück hatten, dachte ich das könnte euch interessieren.
Wenn ihr Lust habt, meldet euch doch bis am 27sten, das ist ein Mittwoch.
Viel Glück im Ergänzungsfach
ML

Zahlenkuchen

Aus aktuellem Anlass gibt es heute ein paar Zahlen zu den letzten fünf Jahren:

In den letzten fünf Jahren sind wir ± 5655 Stunden auf unserem Allerwertesten gesessen. Zusätzlich haben wir 585 Stunden mit rumhopsen, Bälle kicken oder Nordic Walking verbracht.



819 Stunden genossen wir die Vorzüge in der Mathematik, um in 4 Stunden unser Können zu zeigen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir für diese Gelegenheit schon ± 37.5 Stunden Trainingszeit. Denn so lange schrieben wir bis dahin Mathematikprüfungen

Erwähnenswert ist auch, dass alleine bei Herr Trümpler (über 5 Jahre gerechnet), 1750 mal die Wandtafeln geputzt werden mussten. Der Kreideverbrauch müsste nochmal genau nachgerechnet werden.

780 Stunden investierten wir in die Deutsche Sprache. Nicht mitgerechnet ist die Lektüre Zuhause.

Im Durchschnitt (also erster, zweiter, ditter und vierter Stock) sind wir in der Spinnerei in diesen fünf Jahren 62'400 Streppenstufen gelaufen. Hier zum Nachrechnen für Sportler und Wenigesser.

65 kg * 9,81 m/s² * 62'400 Stufen * 0,22 m/Stufe = 8750.67 KJ bzw. 2090 kcal

Dazu kommt aber noch die 50 Kilo schwere Tasche und natürlich die physikalische Konstante "± "

Etwas für die Hot-Dog Fans. Wer 2 Hot-Dogs pro Woche gegessen hat (über das ganze Jahr), der verspeiste 390 Würstchen mit Brot drumherum. (Ja es soll solche Leute geben)

Nun zum besten Teil: In diesen fünf Jahren haben wir ungefähr 701 Stunden Pause gemacht. Wenn in jeder Pause eine Zigarette geraucht wurde, so ergibt das ungefähr 3120 Zigaretten.

Was uns jetzt noch bleibt sind 11 Stunden schriftliche- und 1h 15min mündliche Prüfungen. Das macht 0,2% unserer Gesamtschulzeit aus.

ak.

Herr Wampfler

Herr Wampfler

Herr Wampfler war während zwei Jahren unser Klassenlehrer. Begrüsst hat er uns vor zwei Jahren mit feinem Kaffee und Gipfeli. Danach gingen wir ins Sternen essen. Es war gut.
Er erzählte von Gärtnern und deren Gieskannen, die er verkörpern wollte und manchmal nicht. Wir genossen das erste Mal die Wampflersche-Desorientirungsrede.
Früher hatte Herr Wampfler die Tendenz seine Haare am Morgen der freien Natur zu überlassen, heute sieht er oftmals seriöser aus. Diese Seriosität schwankt aber von Umfeld zu Umfeld. Im Kennenlernlager schlüpfte Herr Wampfler schnell in seine bequemen kurzen Hosen. Bei der Heimreise zog er hingegen wieder Jacke und Hemd an.

Früher hatte Herr Wampfler nur eine kleine Tasche für seine Materialien. Heute hat er einen kleinen Rollkoffer. Falls Herr Wampfler aber in Eile ist, wird trotzdem der ganze Papierhaufen auf dem Tisch mit einer Hand in die Tasche geschoben.
Während der Stunde bemüht sich Herr Wampfler die Schüler anzutreiben, was auch meistens gelingt, solange bis ein Natel klingelt. Trotzdem ist Herr Wampfler ein Handy-Fan. Man munkelt er habe bereits 10 andere Geräte gehabt bis er das beste Handy gefunden hat.
In seiner Freizeit spielt Herr Wampfler gerne alle möglichen Spiele die ihn fordern. Entweder schreibt er dann später dazu Anleitungen oder Tipps und Tricks-Guides, oder er bessert seine Urlaubskasse mit Blackjack auf.
Insgesamt ist Herr Wampfler grosszügiger Mensch. Er hat gerne eine gute Zeit und kann sogar 20 Personen bei sich Zuhause unterbringen und verpflegen. Überhaupt ist Herr Wampfler ein angenehmer Zeitgenosse. Ob beim "komputerle" im Lager, beim Pokern in Budapest oder beim Essen irgendwo im kleinsten Dorf der Welt.

ak.

Last but not least - Bad Taste II

Pendenzenliste

  1. 21 Schülerinnen und Schüler bestehen die Matura.
  2. Anna kocht ungarisches Hühnchen.
  3. Pokerschulden werden eingelöst.
  4. Poker wird gespielt.
  5. Angekündigte Guitar Hero-Performances gelangen zur Aufführung.
  6. Die Matura wird gefeiert.
Es gibt viel zu tun - packen Sies, packen wirs an. Viel Erfolg!

(Die Liste darf natürlich ergänzt werden…)

children's world

Abschiedsessen

Bad Taste

Herr Wanzler hat reserviert


Versprochenes Bild vom heutigen Tapas-Essen: Gelungener Empfangsjoke der Gastgeber.

Sind wir schlau?!

Was für ein Tag!
Begonnen hat alles damit, dass wir Herrn Trümplers Unterricht sabotiert haben um Kuchen zu essen. Die Tatsache, dass er dies als Begründung akzeptiert hat wäre ja schon ein Ereignis für sich, aber am Nachmittag sollte es noch besser werden...
Um 13Uhr sollten sich alle Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler nach einem viel zu kurzen Mittag, in den Westschöpfen einfinden. Da sassen wir also zusammen mit ca. 160 Anderen, welche auch noch die angeblich schönste Zeit ihres Lebens vor sich haben. Herr Pegolo stand also vor etwa 180 unmotivierten Schülerinnen und Schülern, welche alle anscheinend noch halb schliefen. Dann wollte er uns die Welt erklären...
Wir seien schlauer denn je, hiess es da. Nie mehr, würden wir über ein breiteres Wissen verfügen als zur Zeit. Da wir ja schon die Elite sind, würde das also heissen, dass wir
Momentan die Schlausten Schweizerinnen und Schweizer sind?! Dieser Gedanke machte mir Angst und vor allem mache ich mir bei dieser Idee Sorgen um die Zukunft der Schweiz.
Nachdem Herr Pegolo uns also zu den Schlausten überhaupt erklärt hatte kam er zum Punkt, für welchen er diese nette Pyjamaparty überhaupt einberufen hatte. Er erklärte uns, dass wir während den Maturitätsprüfungen nicht spicken dürften!!!!!!
Welche Ironie?! Wenn wir, die schlausten Schweizerinnen und Schweizer 2009, überhaupt spicken müssten, wieso glaubt er dann, dass wir erwischt werden würden?
Oder ist er evt. von unserem Wissen doch nicht vollkommen überzeugt? Sind wir nun schlau oder nicht? Oder sind die schlausten Schweizerinnen und Schweizer vielleicht mit praktischen Lebensfragen schon überfordert? Sind wir mit realen Lebensfragen vielleicht überfordert, weil wir Platz für unser fachliches Wissen schaffen müssen?

Pyjama-Day

Falls öpper süsch no Bilder het, eifach is hütige Album ufelade :)

Budapest

Um einen Höhepunkt unserer gemeinsamen Zeit nochmals aufzugreifen, werde ich meinen Blog unserer Maturreise nach Budapest widmen.
Anfangs Woche hatten wir ein ziemlich volles Programm: Wir besuchten Museen, das jüdische Viertel von Budapest, machten halt, um irgendwo einen überteuerten Kaffe zu trinken, flanierten in den Strassen, schauten Strassenkünstlern zu und machten wieder Kaffeepause..

Um uns von diesen Strapazen zu erholen, gönnten wir uns Mitte Woche einen Besuch im Thermalbad. Anna, unsere waschechte Ungarin hatte jedoch ihr Bikini in der Schweiz vergessen. Damit sie den gemeinsamen Badetrip nicht missen musste, hielten 5 Freundinnen zusammen und tauschten ihre Bikinis nach Brustumfang so, dass am Schluss jeder ein passendes Bikini hatte.
Im Bad angekommen wurden unsere schweizerischen Vorstellung von Hygiene ziemlich strapaziert und nach dem Baden wollte nicht nur Anna (Sorry schon wieder deinen Namen zu nennen) ihre Hosen nicht mehr anziehen, aus Angst die kleinen Tierchen würden so von der Haut über die Hosen, den Weg in unser reinliches Hostel finden.

Im Laufe der Woche durften wir die Touristenfreundlichkeit der Ungaren kennen lernen.
Nichts ahnend besichtigten wir Budapest von oben, als wir von einem Mann mit Krokodillederschuhen beschworen wurden, eine Führung von ihm anzunehmen. Er gab uns Kostproben von seinem Wissen und versuchte uns so zu überzeugen. Zum Glück blieb Herr Wampfler standhaft, so dass es uns irgendwann gelang ihn loszuwerden.

Problematisch wurde es manchmal in Sachen Orientierung. Einmal zum Beispiel wollte uns Herr Wampfler eine Bar zeigen, dies erwies sich jedoch als äussert schwierig, denn in Budapest gibt es extrem viele kleine Gässchen und Strassen, in denen man sich leicht verirrt. Das Hauptproblem war jedoch, dass die Bar schon seit längerem nicht mehr existierte.

Auf der Heimfahrt hatten einige das Privileg mit Herr Wampfler eine Schlafkabine zu teilen. Dies bescherte uns das ultimative Kinoerlebnis, denn wir schauten Spiderman auf seinem Laptop.
Spiderman, die interessanten Klatsch- und Tratschgeschichten sowie die Tatsache in einem dunklen Raum liegen zu können, machte die Rückreise für Anna, Halina, Thomas und mich zu einem viel angenehmeren Erlebnis als die Anreise.


Da ich Kitsch mag: Danke an alle, die mehr Aufwand als der Durchschnitt betrieben haben um den Blog so hinzukriegen wie er ist!

Overdressed

Maria Ambühl

Nicole Meier

Adam Korszycki

Djamila Kerdioui

Olivia Weisskopf

Jonas Müller

Thomas Bratolijc

Manuel Sutter

Alena Boril

Anna John

Christoph Küng